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Monatliche Arbeitszeit berechnen

Die monatliche Arbeitszeit lässt sich auf zwei Arten berechnen: als Jahresdurchschnitt aus den Wochenstunden (40 Stunden ergeben 173,33 im Monat) oder konkret aus den Arbeitstagen eines bestimmten Monats.

Monatsarbeitszeit im Schnitt173,33 Std.
Pro Woche
40,00 Std.
Pro Jahr
2.080,00 Std.
So wurde gerechnet

40,00 Std. × 13/3 (52 Wochen ÷ 12 Monate) = 173,33 Std. im Monat

Zwei Fragen, zwei Antworten

„Wie viele Stunden hat mein Monat?” bedeutet je nach Situation etwas anderes. Der Rechner bietet deshalb beide Wege an.

Durchschnitt im Jahr. Wochenstunden × 13/3. Der Faktor ist 52 Wochen geteilt durch 12 Monate, also 4,333 Wochen je Monat. Bei 40 Stunden sind das 173,33 Stunden. Dieser Wert ist in jedem Monat gleich und wird für Gehalts- und Stundenlohnrechnungen benutzt.

Konkreter Monat. Arbeitstage × Stunden pro Tag. Der Rechner holt sich die echten Arbeitstage aus dem Feiertagskalender Ihres Bundeslands. Im Mai 2027 hat Bayern 18 Arbeitstage; bei acht Stunden täglich sind das 144 Stunden.

Die Werte im Vergleich

Wochenstunden Monatsdurchschnitt
20 86,67 Std.
25 108,33 Std.
30 130,00 Std.
35 151,67 Std.
38,5 166,83 Std.
40 173,33 Std.

Warum der konkrete Monat so schwankt

Ein Monat hat je nach Lage der Wochenenden und Feiertage zwischen 18 und 23 Arbeitstage. Bei acht Stunden am Tag sind das 144 bis 184 Stunden – ein Unterschied von 40 Stunden, also einer ganzen Arbeitswoche, zwischen dem kürzesten und dem längsten Monat des Jahres.

Genau deshalb wird für die Lohnabrechnung der Durchschnitt genommen: Das Gehalt soll nicht davon abhängen, wie viele Feiertage zufällig in einen Monat fallen.

Wie viele Arbeitstage ein bestimmter Monat in Ihrem Bundesland hat, zeigt der Arbeitstage-Rechner im Detail; die Jahresübersichten stehen auf Arbeitstage 2027 und Arbeitstage 2026.

Monatsstunden und Stundenlohn

Der Monatswert ist der Nenner, wenn Sie aus einem Gehalt den Stundenlohn ermitteln: 3.000 Euro ÷ 173,33 Stunden = 17,31 Euro. Wer dagegen mit 160 Stunden rechnet, kommt auf 18,75 Euro und überschätzt seinen Stundenlohn um fast anderthalb Euro.

Diesen Weg geht der Stundenlohn-Rechner Schritt für Schritt. Für die Woche ist die Wochenarbeitszeit berechnen zuständig, für den einzelnen Tag der Arbeitszeitrechner.

Rechtliche Grundlagen

  • § 3 ArbZG

    Die werktägliche Arbeitszeit darf acht Stunden nicht überschreiten, im Ausgleich über sechs Kalendermonate oder 24 Wochen sind bis zu zehn Stunden zulässig. Der Ausgleichszeitraum ist der Grund, warum Monatswerte überhaupt eine Rolle spielen.

  • § 2 Abs. 1 TzBfG

    Teilzeitbeschäftigt ist, wessen regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer ist als die einer vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Person. Der Vergleich läuft über die Woche, nicht über den Monat.

Häufige Fragen

Wie viele Stunden im Monat bei einer 40-Stunden-Woche?

Im Jahresdurchschnitt 173,33 Stunden. Die Rechnung lautet 40 × 13/3, wobei 13/3 für 52 Wochen geteilt durch 12 Monate steht. Der einzelne Monat kann davon deutlich abweichen.

Wie viele Stunden im Monat entsprechen 37,5 Stunden pro Woche?

162,50 Stunden. Dieselbe Formel, nur mit 37,5 statt 40: 37,5 × 13/3. Weitere gängige Werte sind 169,00 Stunden bei einer 39-Stunden-Woche und 151,67 Stunden bei 35 Wochenstunden.

Wie viele Wochenstunden sind 173 Monatsstunden?

Knapp 39,92 Stunden pro Woche, also praktisch eine 40-Stunden-Woche. Die Formel läuft rückwärts: Monatsstunden geteilt durch 13/3. Die runden 173 Stunden, die in vielen Verträgen stehen, sind eine gekürzte Schreibweise für die genauen 173,33.

Wie viele Arbeitsstunden hat man pro Monat?

Das hängt von Ihrer Wochenarbeitszeit ab, nicht vom Monat. Bei Vollzeit mit 40 Stunden sind es 173,33 Stunden im Durchschnitt. Rechnet man stattdessen mit den echten Arbeitstagen, liegt ein Monat je nach Feiertagen zwischen 18 und 23 Tagen, bei acht Stunden am Tag also zwischen 144 und 184 Stunden.

Wie viele Stunden pro Monat sind 100 Prozent?

So viele, wie Ihr Vertrag als Vollzeit festlegt – das Gesetz nennt keine Zahl. Bei 40 Wochenstunden sind 100 Prozent gleich 173,33 Monatsstunden, bei 35 Stunden gleich 151,67. Eine Teilzeitquote bezieht sich immer auf diesen betrieblichen Vollzeitwert.

Wie lautet die Formel, um die Arbeitszeit zu berechnen?

Für den Monatsdurchschnitt: Wochenstunden × 13/3. Für einen konkreten Monat: Arbeitstage × Stunden pro Tag. Für einen einzelnen Tag: Ende − Beginn − Pause. Der Rechner oben bietet die ersten beiden Wege an.

Warum nicht einfach mal vier rechnen?

Weil ein Monat im Schnitt 4,333 Wochen hat und nicht 4. Mit dem Faktor 4 kämen Sie auf 160 Stunden statt 173,33 – rund acht Prozent zu wenig. Bei der Umrechnung eines Gehalts in einen Stundenlohn fällt dieser Fehler sofort ins Gewicht.

Welcher Wert gilt für meine Lohnabrechnung?

In der Regel der Durchschnitt. Ein festes Monatsgehalt wird gezahlt, egal wie viele Arbeitstage der Monat hat – deshalb rechnet man den Stundenlohn mit 173,33 Stunden und nicht mit den Tagen des jeweiligen Monats.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Ergebnisse ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.

Zuletzt aktualisiert: 29.09.2026 · Fehler gefunden?